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Anlässlich der Frankfurter Buchmesse ermuntert die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien zum Lesen.
"Lesen bildet nicht nur, Lesen macht vor allem Freude", sagte die Staatsministerin. "Gute Bücher sind wie gute Freunde. Sie öffnen Türen in andere Lebenswelten, regen die Phantasie an, bringen zum Lachen und zum Weinen, zum Staunen und zum Nachdenken. Sie eröffnen neue Perspektiven und geben Rat und Trost in allen Lebenslagen." "Das Beherrschen der deutschen Sprache ist für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien die wichtigste Voraussetzung für einen guten Schul- und Berufsabschluss und damit für eine gute Zukunftsperspektive in unserem Land", erklärte Böhmer weiter. "Bücher sind dabei unentbehrliche Helfer. Wer viel und gern liest, lernt auch besser mit der Sprache umzugehen." Eltern, Großeltern und Geschwister sollten die Kinder daher möglichst früh zum Lesen anregen. "Familien, in denen viel gelesen und vorgelesen wird, erleichtern den Kinder den Zugang zu Büchern. Wer mit seinen Kindern durch Buchläden und Antiquariate stöbert, weckt die Neugier und den Spaß am Lesen." Böhmer betonte: "Bücher sind wunderbare Geschenke, die auf keinem Gabentisch fehlen sollten, ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen." Auch die erfolgreichen Lesepaten-Projekte zeigten, wie Zuwandererkinder für das Lesen zu begeistern seien, erklärte Böhmer weiter: "Wo ehrenamtliche Paten mit Kindern aus Zuwandererfamilien gemeinsam lesen und über das Gelesene sprechen, steigt das Interesse der Kinder an Büchern merklich an." Das Lesepaten-Modell bildet einen Schwerpunkt innerhalb des bundesweiten Netzwerks Bildungspaten, das die Staatsministerin ins Leben rufen wird.
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